Franklin Tempelton: Marktausblick 2012
Matthias Hoppe,Portfolio Manager, Franklin Templeton, Multi-Asset Strategies
Köln, den 01.02.2012 (Investmentfonds.de) - Die europäische und die
amerikanische Konjunktur stehen zweifellos vor einer schwierigen Phase.
Die Unsicherheit über den weiteren Fortgang der Staatsschuldenkrise
und die Turbulenzen auf den Finanzmärkten lassen jedoch bisher die
sogenannten Schwellenländer stabiler als alle anderen erscheinen. Ein
Überblick.Nach den Turbulenzen und Kursverlusten des vergangenen Jahres
gehen Anleger skeptisch und zurückhaltend in das Jahr 2012. Dabei ist
die Weltwirtschaft in einer besseren Verfassung, als es die Nachrichten
vermuten lassen. Was als Zweckoptimismus unsererseits interpretiert
werden könnte, wird beim Blick auf die Datenlage bekräftigt.
Das globale Wirtschaftswachstum dürfte in diesem Jahr relativ mager
ausfallen. Dafür fehlen in den entwickelten Ländern die nötigen Impulse.
In den USA ist kaum noch Raum für zusätzliche fiskal- und geldpolitische
Maßnahmen. In der Eurozone ist an expansive Fiskalpolitik aufgrund der
Schuldensituation nicht zu denken. Nur die Europäische Zentralbank (EZB)
hätte noch das nötige Werkzeug. Allerdings fehlt ihr, anders als der
USNotenbank, der Auftrag, für Wachstum zu sorgen.
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