Franklin Tempelton: Marktausblick 2012
Michael Hasenstab, Ph.D.Senior Vice President, Portfoliomanager Co-Director,
International Bonds Department Franklin Templeton Fixed Income Group
Köln, den 31.01.2012 (Investmentfonds.de) - Im letzten Jahr prägten drei
Fragen unseren Eindruck von den globalen Finanzmärkten: Werden die USA in
eine zweite Rezession abgleiten? Wird die Eurozone auseinanderbrechen? Steht
China eine unsanfte Landung bevor? In allen drei Punkten waren die Märkte
weitaus pessimistischer als wir. Sie haben – vor allem zum Jahresende hin
– sogar dramatische Negativszenarien erwartet und eingepreist.
Anfang 2012 lassen sich zwei unserer Fragen unseres Erachtens aber überzeugter
verneinen. In den USA bessern sich in letzter Zeit Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten
und die Wirtschaft wächst offenbar weiter. In China nahm das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) im letzten Jahr um über 9% zu1, was die Angst vor einem harten Aufsetzen
mindert. Europa belastet die Anlegerstimmung zwar weiterhin, doch die Bewertungen,
die nach wie vor von der Katastrophe ausgehen, würdigen das Erreichte
nicht angemessen. Es können zwar noch politische Pannen passieren, doch die in
Europa diskutierten Fragen sind nicht mehr existenzieller Natur, sondern
praktischer. Wir starten im Vergleich zu 2011 in vieler Hinsicht mit weniger
Unbekannten ins Jahr 2012. Für dieses Jahr erkennen wir differenziertere
Risiken und Herausforderungen, die zunächst die konkrete Umsetzung von
Politik betreffen, aber auch die Effekte globaler Verflechtungen zwischen
Europa, den USA und den Schwellenmärkten.
Disclaimer: Diese Meldung ist keine Empfehlung zu einer Fondsanlage und keine individuelle Anlageberatung. Vor jeder Geldanlage in Fonds sollte man sich über Chancen und Risiken beraten und aufklären lassen. Der Wert von Anlagen sowie die mit ihnen erzielten Erträge können sowohl sinken als auch steigen. Unter Umständen erhalten Sie Ihren Anlagebetrag nicht in voller Höhe zurück. Die in diesem Kommentar enthaltenen Informationen stellen weder eine Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit Anteilen an Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar.
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