Capital | Markt Reaktion auf Trumps Ausschluss militärischer Gewalt
Daniela Hathorn, Senior Finanzmarkt Analystin der Capital.com
Investmentfonds.de - Die Erklärung von Präsident Trump auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass die Vereinigten Staaten keine militärische Gewalt anwenden werden, um Grönland zu erwerben, hat heute eine spürbare beruhigende Wirkung auf die Märkte gehabt. US-Aktien erholten sich nach einer früheren Schwäche, wobei der Dow und breitere Indizes nachgaben, als die Renditen für Staatsanleihen nachließen und sich der US-Dollar nach früheren Rückgängen stabilisierte. Dies deutet darauf hin, dass die Anleger die Beseitigung eines mit einer unvorhersehbaren geopolitischen Eskalation verbundenen Endlos-Risikos begrüßten.
Dieser Schritt trug dazu bei, einen Teil der starken Kursverluste zu Beginn der Woche wieder auszugleichen, als Trumps frühere Äußerungen (u. a. zu Zöllen und einer möglichen gewaltsamen Übernahme Grönlands) Befürchtungen hinsichtlich einer tieferen Spaltung mit den NATO-Verbündeten und einer allgemeinen geopolitischen Instabilität ausgelöst hatten. Diese Episode hatte die Stimmung belastet und zu den schlimmsten Verlusten an den Märkten seit Oktober beigetragen, da die Anleger Klarheit suchten.
Durch die öffentliche Ablehnung einer militärischen Intervention beseitigte die Erklärung eines der am wenigsten glaubwürdigen, aber destabilisierendsten Szenarien, mit denen die Märkte gerechnet hatten, und trug dazu bei, die Risikoprämien zu senken und die Vermögenspreise wieder etwas zu beruhigen.
Vor dieser Klarstellung schwächte sich der US-Dollar ab, da Händler begannen, die geopolitische Instabilität einzupreisen, die von den USA selbst ausging – ein relativ ungewöhnlicher Faktor. Alternative sichere Häfen wie der japanische Yen, der Schweizer Franken und Gold legten aufgrund dieser Entwicklung zu. Mit der Äußerung, dass eine Zinserhöhung vom Tisch sei, hat sich ein Teil dieser Nachfrage nach sicheren Häfen zumindest vorübergehend wieder gelegt.
Weiterreichende Auswirkungen auf die Stimmung
Trump hat zwar militärische Gewalt ausgeschlossen, aber sein Interesse an Verhandlungen über Grönland oder strategischer Zusammenarbeit nicht aufgegeben, und die diplomatische Episode ist insgesamt noch nicht abgeschlossen. Die europäischen Staats- und Regierungschefs und die NATO-Verbündeten bleiben vorsichtig, und die zugrunde liegenden geopolitischen Spannungen sind nicht verschwunden, sondern lediglich vorerst ausgesetzt worden.Aus Sicht der Märkte ist kurzfristig Klarheit wichtiger als das Ergebnis. Die Beseitigung des extremsten Szenarios hat zumindest kurzfristig zu einer Erholung der Aktienmärkte und Risikoanlagen beigetragen. Die anhaltende Unsicherheit in Bezug auf die Handelsbeziehungen, den Zusammenhalt der NATO, die Arktis-Strategie und die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und der EU bedeutet jedoch, dass die Stimmung weiterhin empfindlich auf Schlagzeilen reagiert und bei neuen Entwicklungen volatil sein könnte.
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