Studie: Arbeiten bis 70 schützt nicht vor der Rentenlücke
Alexander Leisten, Leiter des Deutschlandgeschäfts von Fidelity International
Wie wirkt sich das Arbeiten bis 70 auf das Einkommen im Alter aus? Die
Antwort: Die Rentenlücke wird zwar kleiner, sie ist aber noch lange nicht
verschwunden. Ohne zusätzliche Vorsorge lässt sich der Lebensstandard im
Alter nicht halten. Das ist das Ergebnis einer Studie der Ruhr-Universität
Bochum im Auftrag von Fidelity International. Auf Basis von typischen Er-
werbsbiografien für verschiedene Berufsgruppen hat Professor Martin Werding
die Rentenlücke für einen Renteneintritt mit 67 und 70 Jahren ermittelt
– also die Differenz der jeweils erreichten gesetzlichen Rente zu einem
Alterseinkommen, das den Lebensstandard sichert. Grundlage ist das geltende
Rentenrecht.
Im Detail: Einem heute 42-jährigen Facharbeiter fehlen im Alter knapp
840 Euro monatlich netto*, wenn er mit 67 in Rente geht und sich nur auf
die gesetzliche Rente verlässt. Arbeitet er bis 70, liegt seine Rentenlücke
noch immer bei etwa 590 Euro.
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